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PIRSCH 03/2014: Dentler BASIS® Test

by Dentler Jagdwaffen

Erwies sich als extrem schussfest und wiederkehrgenau.

Das Zielfernrohr-Montagesystem „Basis“ ist laut seiner Herstellerfirma Dentler auf einen absolut wiederholgenauen Optikwechsel ausgelegt. Mehr noch, das Vermeiden von Materialspannungen schont die Zielgläser. Und auch das Handling für den Schützen ist unkompliziert.

Von Jägern für Jäger: Das dachten sich die Konstrukteure der Zielfernrohrmontage „Basis“ bei Dentler. Sie lässt sich problemlos montieren und handhaben. Man muss weder ein Muskelprotz sein, noch benötigt man filigrane Finger. Die untere Schiene wird je nach Waffenmodell auf der Waffe entweder verschraubt und verklebt oder aber geklemmt. Auf der oberen Schiene wird das Zielfernrohr befestigt: entweder per Klemmung bei Zielfernrohren mit Innenschienen oder mit exakt fluchtenden Ringen.

Grundschiene und Montageschiene werden zur Dentler-„Basis“ vereint. Dann dreht man den seitlichen Klemmhebel an der unteren Schiene um 180 °. Gleichzeitig wird die Montageschiene in alle Achsen zentriert und erlangt somit immer wieder dieselbe Positionierung, was das Geheimnis absoluter Wiederholgenauigkeit darstellt.

Wiederkehrgenau & schussfest

Auf der Blaser R 93 baut die Dentler- Montage um knapp fünf Millimeter höher als die Original Blaser-Sattelmontage. Eine Anschlagsänderung konnte ich aber nicht feststellen. Ich montierte ein Leica ER i 3 - 12 x 50 mit Ringen  und ein Zeiss Victory HT 2,5 - 10 x 50 auf verschiedene Blaser R 93 in 7 mm Blaser Mag., .340 Wby. Mag. und 9,3 x 64.
Ein Fünfer Schussbild z.B. erbrachte (bei viermaliger Zielfernrohrabnahme) einen Streukreis von 19 mm/ 100 m. Die „Basis“ erwies sich als extrem schussfest und wiederkehrgenau.

Dentlers modulares Zielfernrohrmontage- System ermöglicht auch den Einsatz mehrerer Zielfernrohre auf einer Waffe: etwa ein lichtstarkes Zielfernrohr zur Ansitzjagd und ein Drückjagd- Glas oder Rotpunktvisier zur Bewegungsjagd. Andererseits kann man ein Zielfernrohr (mit oberem Montageteil) auf mehreren Waffen verwenden. Dann ist das Zielfernrohr auf die jeweilige Waffe umzuschießen. Bei Qualitätsgläsern mit hochpräzise funktionierenden Absehenverstellungen kann man sich die Absehenkorrektur notieren und nach Umsetzen des Zielfernrohrs vornehmen.

Die Dentler-„Basis“ gewährleistet eine zuverlässige Verbindung von Waffe und Zielfernrohr und macht daraus immer wieder eine 100-prozentige Einheit.
Die Grundschiene ist für mehr als 30 Repetier- und Selbstladebüchsenmodelle wie für Blaser-Kipplaufwaffen erhältlich.
Die Oberschiene gibt es mit Ringen  (Ø 25,4 oder 30 mm) oder ausgelegt auf Innenschienen von Schmidt & Bender, Swarovski und Zeiss, mit Weaver-/ Picatinnyschienen oder fürs Docter Sight.
Die feinmatten Stahlteile sind plasmanitriert und brüniert, die Aluminiumteile harteloxiert. Das Gewicht liegt bei 110 Gramm. Für 359 Euro (UVP) bietet die Dentler-„Basis“ (Grund- und Montageschiene) eine technisch überzeugende Lösung.

(Text: Roland Zeitler)

Premiere auf der „IWA 2014“

Dentler-„Basis Vario“

Mit einer bahnbrechenden Optimierung macht die Firma Dentler auf der diesjährigen „IWA“ von sich reden: Bei der Zielfernrohrmontage „Basis Vario“ verfügt das Montage-Unterteil über eine Höhen- und Seitenverstellung, mittels derer sich das Zielfernrohr justieren lässt. Dessen Absehenverstellung bleibt genullt. Und so kann man z.B. ein einziges Universalglas (z.B. 2,5 - 10 x 50, 3 - 12 x 56) samt Montage-Oberteil nutzen, wenn man mehrere Gewehre mit „Basis Vario“-Unterteilen bestückt und an diesen die Absehenjustierung durchführt! Wer ein Zweitglas zum Flüchtigschie.en auf seine Drückjagdwaffe packt, führt die Absehenverstellung (nach waffenseitiger Justierung des Erstglases) dann wie gewohnt über dessen Höhen- und Seitentürme durch. Um einer waffenseitigen Monopolisierung vorzubeugen, bietet Dentler die „Basis Vario“ allen Jagdgewehrherstellern an. (SYS)

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